Laktoseintoleranz

Meine Laktoseintoleranz war deutlich früher vorhanden als meine Fruktoseintoleranz. Wie es dazu kam, könnt ihr unter „Über mich“ nachlesen. Ich persönlich fand die Umstellung auf eine laktosereduzierte Ernährung unproblematisch. Am Anfang schmeckt die laktosefreie Milch etwas ungewohnt, da sie viel süßer ist, aber daran gewöhnt man sich schnell. Oftmals ist es auch gar nicht nötig, sich komplett laktosefrei zu ernähren, da Milchprodukte bis zu einer bestimmten Grenze vertragen werden. Auch hier gilt: am besten langsam austesten.

Es gibt inzwischen eine weite Produktpalette an laktosefreien Produkten, sowohl vom Discounter als auch in den größeren Supermärkten. Minus L ist die bekannteste Marke, und ich finde, jedes Produkt schmeckt wirklich gut. Bei denen vom Discountern gibt es Unterschiede, manche mag ich, andere nicht. Probiert es einfach aus.

Schnittkäse wie Emmentaler oder Gouda sind von Natur aus laktosefrei, daher lohnt der Kauf der teuren laktosefreien Schnittkäse nicht. Mozzarella und Fetakäse hingegen haben einen höheren Laktoseanteil, Am Anfang habe ich die normalen Varianten noch gut vertragen, später nicht mehr. Leider, denn die laktosefreien Alternativen sind leider nicht so gut.

Milchbestandteile sind auch in vielen Fertigprodukten (Zutatenliste lesen) und Broten enthalten, also immer beim Bäcker nachfragen. Ich war zum Beispiel total erstaunt, dass in den typischen Weißmehlbrötchen meines Bäckers Milch enthalten ist. Das hatte ich nicht vermutet. Viele Produkte sind inzwischen aber auch schon als laktosefrei gekennzeichnet. Das würde ich mir für die Fruktoseunverträglichkeit auch wünschen.

Wer mal nicht umhin kommt,  zum Beispiel zum Essen eingeladen ist, der kann es mit Lactasetabletten versuchen, um Beschwerden vorzubeugen. Ich bin kein Fan von Tabletten und habe es noch nie ausprobiert.