Über mich

katjafructofree1 300x204 - Über michHallo, ich freue mich, dass ihr hierher gefunden habt!

Ich heiße Katja, bin verheiratet, habe einen Sohn im Teenageralter, komme ursprünglich aus Berlin und lebe aber nun schon etliche Jahre im Rhein-Main-Gebiet. Seit sieben Jahren schreibe ich auf Tinkas Welt über verschiedenen Lifestylethemen. Vor nicht langer Zeit habe ich erfahren, dass neben laktose- auch fruktoseintolerant bin. Seitdem muss ich meine Ernährung umstellen und so war auch die Idee zu einem zweiten Blog, Fructo-Free, geboren.

Wie ich vermute, habt ihr auch schon einen längeren Leidensweg hinter Euch, bis ihr endlich die Diagnose hattet: Laktoseunverträglichkeit. Oder Fruktoseunverträglichkeit. Oder, was nicht so selten ist, beides.

Als ich ein Baby war, vertrug ich die Babynahrung nicht und war deswegen längere Zeit im Krankenhaus. Erst als die Ernährung auf eine milchfreie Babynahrung umgestellt wurde, war alles wieder gut. Es gibt tatsächlich solche eine Unverträglichkeit im Babyalter, die wieder verschwindet, und da ich als Kind keine Probleme mit Milch hatte, kam auch keiner auf eine möglicherweise angeborene Unverträglichkeit.

Als Jugendlicher aß ich unheimlich gern viele Milchprodukte, manchmal becherweise Quark oder ähnliches. Ich hatte abends andauernd Bauchkrämpfe, die Ärzte sagten, Reizdarm oder hormonelle Umstellung. Es gab Zeiten, da waren die Beschwerden geringer und Zeiten, da lag ich jeden Abend mit Wärmflasche auf dem Sofa. Egal welcher Arzt, jedes Mal wurde ich mit der Diagnose Reizdarm nach Hause geschickt.

Irgendwann las ich dann einen kleinen Artikel über Laktoseunverträglichkeit. Da war ich inzwischen Mitte 30 und hatte einen Sohn im Kindergartenalter. Unverträglichkeiten waren kaum Thema in den Medien. Also dachte ich mir, ich probiere das mal aus und lasse Laktose weg. Im Supermarkt fand ich laktosefreie Milch und Frischkäse. Viel mehr gab es da noch nicht. Und siehe da, ich hatte keine Krämpfe mehr! Ein neues Lebensgefühl! Als ich das bei einem Arztbesuch meiner Ärztin erzählte, murmelte diese: „Ach, das ist ja interessant….“ und machte sich Notizen. Kurze Zeit später sah ich in unserem kleinen Supermarkt recht viele Leute mit laktosefreien Produkten im Einkaufswagen. Kein Witz. Ich vermute, jeder mit Bauchweh bekam jetzt von der Ärztin den Rat, sich mal probeweise laktosefrei zu ernähren 🙂 War ja auch gut für mich, denn binnen kurzer Zeit gab es in dem Supermarkt eine viel größere Auswahl an laktosefreien Produkten.

Einen Test zu machen fand ich unnötig, schließlich ging es mir ja gut. Meine Mutter erwähnte dann auch mal beiläufig, dass mein Opa eine schwere Laktoseunverträglichkeit hatte, und gerade diese Unverträglichkeit ist oft vererbt…Letztendlich machte ich doch einen Atemtest und der war natürlich eindeutig positiv.

Lange Zeit hatte ich keine Bauchprobleme, bis ich plötzlich wieder Darmbeschwerden bekam, die im laufe des Jahres immer schlimmer wurden. Bis ich nur noch Schmerzen hatte. Die Hausärztin zuckte die Schultern und meinte, Diätfehler, was definitiv nicht der Fall war. Ein anderer Arzt untersuchte dann allerlei, unter anderem die Darmflora, und machte einen Fruktosetest. Ergebnis: Die Darmflora war ruiniert, es gab quasi keine guten Darmbakterien mehr, der Fruktosetest war eindeutig positiv. Und das, wo ich Obst und Gemüse zu gern esse und bisher Vegetarier war! Und Süßigkeiten liebte!

Also fing ich an, mich auch mit dem Thema Fruktoseunverträglichkeit zu beschäftigen. Und siehe da, soo schlimm fand ich die Diagnose dann gar nicht mehr, ich musste nur anderes kochen und insgesamt sogar gesünder. Ich hatte sowieso keine Wahl, da ich die Bauchbeschwerden ja loswerden wollte. Ziemlich schnell kam bei mir auch die Idee auf, den Prozess auf einem neuen Blog zu teilen. So entstand „Fructo-Free“, ein Blog über fruktosearme (Fructo) und laktosefreie (-free) Rezepte. Und ich muss sagen – durch meine veränderte und zuckerreduzierte Ernährung fühle ich mich tatsächlich viel frischer und energiegeladener! Und die wirklich schlimmen Beschwerden verschwanden nach und nach.

Ich hoffe, dass ich Euch inspirieren und auch Mut machen kann, positiv an die Ernährungsumstellung heranzugehen, in dem ich nicht nur die Rezepte, sondern auch meine Erfahrungen mit Euch teile. Ich freue ich auf den Austausch mit Euch!

Ihr könnt mich gern kontaktieren unter katja@fructo-free.de oder nutzt das Kontaktformular.

Eure

Katja